Voraussetzungen für die 2. Serie

Anne

Okay. Ich vermute, ich werde noch ein paar Stationen mit dir fahren, bevor ich alles über die zweite Serie weiß. Wenn ich also geduldig die erste Serie übe, woran merke ich denn, wann es Zeit ist, mit der zweiten zu beginnen?

Beate

auf die lange Reise mit dir freue ich mich – ja, also das ist ganz leicht zu merken, wann es sinnvoll ist, die 2. Serie zu beginnen:
zunächst definiert ashtanga die 6 wichtigsten Positionen: nach jeweils 5 x surya namaskara A und B folgen sie schon: padangusthasana, pada hastasana, trikonasana A und B, parsvakonasana A und B, prasarita padottanasana A-D und parsvottanasana.- Der Sonnengruß baut Kraft und Kondition auf, die 6 wichtigsten Positionen des ashtanga dehnen den gesamten Körper auf und geben ihm gleichzeitig Kraft.
Dann sollten die Sitzpositionen sehr gut ausgeführt werden können: kraftvoll und gedehnt, im Sinn von exzentrischer Msukelarbeit des ashtanga: während ein Muskelgekräftig wird, dehnt er sich gleichzeitig auf: eine der Spezialitäten der ashtanga Körperarbeit im Vergleich zu den meisten Sportarten, deren Bewegungen oder statische Halteübungen entweder dehnen oder kräftigen. Für diese Sitzpositionen muss die tiefe Rückenmuskulatur sehr stark gearbeitet werden. In diesem Abschnitt folgt auch ein vinyasa nach dem anderen, also der Zwischenpart von surya namaskara A, der jeweils die einzelnen Sitzpositionen durch eine kraftvoll/spritzige Bewegung verknüpft. Hier sollte es möglich sein, sich auf den Händen vom Boden abzuheben und mit Hilfe der Bauchmuskeln und der seitlichen Rumpfmuskeln und und und sich schwungvoll und kraftvoll durch die Arme in caturanga dandasana und von adho mukha svanasana wieder zurück zum Sitzen zu bewegen.
Schließlich merkt man, ob man für die 2. Serie bereit ist, dass navasana ein Leichtes geworden ist und die anschließenden Positionen, besonders supta kurmasana, garbha pindasana, baddha konasana und setu bandhasana mit Freude vollgültig ausgeführt werden können.
Schließlich müsste wohl der Bogen und die Abschlussequenz beschwerdefrei und freudvoll ausgeführt werden können.
Die 1. Serie sollte leicht und angenehm sein, das Bindegewebe kräftig und elastisch, der Körper stark und gedehnt, der Atem voll in Ein- und Ausatmung, die bandha-s fest und sicher.

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