Bilder von Bewegungen

September 30, 2012 By In Blog über die 2. Serie No Comment

Anne

Du hast in deinem letzten Post von Bildern von Bewegungen gesprochen, die wir im Kopf haben. Dazu passt gut ein Hinweis von Carmen, dass sie in der 2. Serie am schwersten findet, die Bewegungen von der richtigen Stelle des Körpers aus zu machen. Und dass sie manchmal das Gefühl hat, sie mache genau das, was gefordert ist, zum Beispiel „gestreckte Arme“, aber es ist dann gar nicht so. Kannst du vielleicht ein bisschen erklären, wie man das am besten hinkriegt, dass man sich die Bewegung richtig vorstellt und dann auch wirklich das macht, was man sich vorstellt?

Beate

Nö, ich glaub‘ nicht, das ist mehr eine Frage der Zusammenarbeit und des Klärens von Alignment. Der Körper lernt halt was Neues. Da benötigt er wieder eine Lernphase. Es klappt halt nicht sofort, und manchmal muss der Körper erkennen, dass irgendwo ein Stopp ist, den er an andrer Stelle auszugleichen versucht. Dann wird nach und nach die beste Stelle für den Beginn einer Bewegung gefunden. Manchmal ist das wieder ein bisschen Arbeit und benötigt Geduld. Manchmal kann der Körper eine bestimmte Stelle auch nicht nutzen, weil er sie entweder gar nicht kennt, zumindest nicht in dieser Bewegung, oder weil die Stelle noch nicht so durch Alignment der Muskulatur freigeräumt ist, dass sie nutzbar sein könnte. Ich behalte ‚mal die Anmerkung von Carmen im Auge. Möglicherweise ergeben sich ja noch hier und da in den nächsten Posts Hinweise, wie Geist und Körper gut zusammenarbeiten können.
Letzten Dienstag haben wir ein paar Fotos von Carmen, Natsumi und Petra in den Rückbeugen der 2. Serie gemacht. Ich denke, sobald wir vom ersten Ziel unseres „mobilen Ashrams“, der Ashtangayoga-Karawane, zurück sind, kann ich sie bearbeiten, wenigstens ein bisschen, und poste sie dann ‚mal. Vielleicht tauchen auch Nils, Ursula und Rosa Mitte November am Dienstag Morgen oder so auf, wenn die Kamera bereit ist. Dann haben wir einige unterschiedliche Körper, an denen wir viel besser „genaues Sehen“ besprechen können. Bis dahin wünsche ich allen eine angenehme Praxis (wann wäre sie nicht gut!) und einen schönen Novemberbeginn.

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